3sat zeigt Doku-Reihe über das Korallendreieck

Mainz (ots) –

Montag, 6. Dezember 2021, ab 15.25 Uhr
Erstausstrahlungen

Im Dreieck zwischen den Philippinen im Norden und dem zentralen und östlichen Indonesien befindet sich ein Gebiet mit außergewöhnlicher Artendichte: das sogenannte Korallendreieck. Die vierteilige Dokureihe „Into the Blue – Indonesiens Unterwasserparadiese“ von Robert Fonollosa und Rubén Artalejo stellt vier Inselgruppen im Korallendreieck vor: am Montag, 6. Dezember 2021, ab 15.25 Uhr.

Rund um die Molukken zeigt sich die Artenvielfalt dieses Meeresgebiets von ihrer schönsten Seite. Die Bandbreite an Seeanemonen und ihren Untermietern, den bunten Anemonenfischen, ist riesig. Doch ebenso wie die riffbildenden Korallen sind sie durch Überfischung, Klimawandel und Meeresverschmutzung gefährdet. In langen Unterwassersequenzen zeigen Robert Fonollosa und Rubén Artalejo typische Verhaltensweisen ihrer Bewohner: Neben den Anemonenfischen kämpfen Tintenfisch-Männchen erbittert um das Recht zur Paarung mit einem Weibchen, Schwämme entlassen Wolken von Spermien ins Wasser und Seekühe weiden auf den Seegraswiesen.

Der indonesische Archipel Raja Ampat liegt mitten im Korallendreieck und besteht aus rund 1500 meist unbewohnten Inseln, die von Riffen und Mangrovenwäldern umgeben sind. Zwischen den Inseln erstreckt sich ein riesiges Netz aus Korallenriffen, Lagunen und Kanälen, in dem es von skurrilen Steinkorallen, bunten Riff-Fischen und majestätischen Meeresschildkröten nur so wimmelt. Im Lauf von Jahrmillionen erodierten Regen und Wellen in diesem Archipel fantastische und bizarre Formen aus dem Fels. In vom Meer abgetrennten Salzseen schwimmen unzählige Schirmquallen.

Auf der indonesischen Insel Komodo leben die größten Echsen der Welt, die Komodowarane. Sie haben sich perfekt an die Lebensbedingungen der wasserarmen Insel angepasst. Außerdem ist der Komodo-Nationalpark ein beliebtes Ziel für Taucherinnen und Taucher. Dort schwimmen die riesigen Mantarochen. Und zwischen den Korallen kann man vielleicht Geisterpfeifenfische entdecken – Verwandte der Seepferdchen, die in Farbe und Form ihrer Umgebung so ähnlich sind, dass man sie leicht für Seetang oder Korallenäste halten kann.

Die vierte Folge führt zur Vulkaninsel Flores und ins artenreiche Meer der Bandasee. Dort fällt der Meeresboden neben den Korallenriffen steil bis über 7000 Meter tief ab. Als Teil des pazifischen Feuerrings ist diese Region von aktivem Vulkanismus geprägt. Auch aus dem Meeresboden steigen vulkanische Gase auf. Die Riffe sind artenreich, und beeindruckende Räuber wie Hammerhai und Riffhai machen Jagd auf kleinere Fische.

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Quelle: ots

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