Agentur BLUE MOON veröffentlicht White Paper zu Gender-Umfrage: Gendern in Fachzeitschriften – Hot or not?

Neuss (ots) –

Das Thema Gendern wird nicht nur unter Sozialwissenschaftlern heiß diskutiert. Die Debatte um Sternchen, Unterstriche und Binnen-I hat die Fachmedien sämtlicher Branchen erreicht – und macht auch vor den traditionell männerdominierten Berufszweigen SHK, Architektur und TGA-Fachplanung nicht Halt. Doch wie steht es um die Verwendung gendergerechter Sprache in den Veröffentlichungen dieser Branchen? Das aktuelle White Paper zur Gender-Umfrage der Agentur BLUE MOON aus Neuss ermöglicht jetzt Einblicke in das brisante Thema und wie die Fachverlage damit umgehen.

Die Frage nach dem Gendern in der Sprache bewegt und polarisiert über alle Medien hinweg: Von den einen wird die geschlechtergerechte Schreibweise als störend, sinnlos oder übertrieben, von anderen als relevant, zeitgemäß oder gerechtfertigt wahrgenommen. Eine einheitliche Regelung für die Verwendung in den Fachmedien hat sich bis heute nicht etabliert. Die PR- und Werbeagentur BLUE MOON aus Neuss ist dem Hot Topic auf den Grund gegangen: In einer umfassenden Studie haben die Kommunikationsexperten Redakteure aus namhaften Fachmedien der SHK-, Architektur- und TGA-Fachplanungs-Branche befragt. Die spannenden Ergebnisse werden nun in einem White Paper veröffentlicht und stehen allen Interessierten ab sofort zum Download zur Verfügung.

Ein deutliches Meinungsbild zum Thema

Welche Relevanz das Thema Gendern in den Redaktionen der Fachmedien besitzt, beweist schon die hohe Teilnehmerzahl: Insgesamt beteiligten sich rund 50 Medienvertreter an der Umfrage. Bereits die erste Frage „Wie ist Ihre Einstellung als Journalist/Redakteur zum Gendern?“ zeigte, wie kritisch ein Großteil der Befragten dem Thema gegenübersteht: Mehr als 40 Prozent positionierten sich klar gegen eine Überführung der genderneutralen Sprache in die zu veröffentlichenden Texte. Rund 17 Prozent befürworten das Gendern, weitere 17 Prozent wünschen sich dazu jedoch zunächst sinnvolle und einheitliche Richtlinien. „Es macht viel Sinn zu gendern – wenn es grammatikalisch sauber ist und nicht nur von ideologisierten Sozialwissenschaftlern ‚in den Markt gedrückt‘ wird“, lautet der Kommentar eines Teilnehmers.

Wertvolle Insights für Marketer

Insbesondere Marketing-Verantwortliche auf Unternehmensseite dürfte die Frage interessieren, wie die Verlage damit umgehen, wenn ihnen gegenderter Content in Form von Presseinformationen, Fachbeiträgen, Interviews zugesendet wird. Dieser Frage gibt die Umfrage von BLUE MOON Raum genauso Raum wie vielen spannenden Kommentaren der Medienvertreter. Diese hatten zusätzlich zum Ankreuzverfahren auch die Möglichkeit, sich frei zu den einzelnen Fragen zu äußern – wovon auch rege Gebrauch gemacht wurde.

Großteil der Verlage für verbindliche Vorgaben

Was müsste passieren, damit Fachmedien der Branchen SHK, Architektur und TGA-Fachplanung Gender-Richtlinien anwenden? Bei dieser Frage gehen die Meinungen laut Umfrage von BLUE MOON weit auseinander. Zwar befürwortet mit knapp 60 Prozent die Mehrheit der Befragten eine verbindliche Vorgabe. Über 40 Prozent spricht sich jedoch dagegen aus. Schließlich könnte eine einheitliche Richtlinie für alle Medienschaffenden auch die Einbindung der genderneutralen Sprache forcieren – und damit das Gegenteil von dem bewirken, was die Mehrheit der Teilnehmer bereits in der Eingangsfrage kundtut: „Gendern? Ich bin dagegen.“ Alle Ergebnisse und weitere aufschlussreiche Informationen zur Gender-Umfrage der Agentur BLUE MOON sind im neuen White Paper unter https://blue-moon.agency/shk-umfrage-gendern/ einsehbar.

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Quelle: ots

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