„Angela Merkel – Im Lauf der Zeit“: „Ich habe mich der Atemlosigkeit entgegengestellt“

München (ots) –

Noch immer steht die ehemalige Bundeskanzlerin auf Platz eins der beliebtesten Politiker Deutschlands. Der Dokumentarfilmer Torsten Körner („Schwarze Adler“, „Die Unbeugsamen“) zeichnet eines der persönlichsten Porträts Angela Merkels – zu sehen am 22. Februar 2022 um 20.15 Uhr bei ARTE und am 27. Februar 2022 um 21.45 Uhr im Ersten sowie bereits ab dem 20. Februar in den Mediatheken von ARTE und ARD.

„Ich bin durch diese Zeit nur gekommen, weil ich mich dieser Atemlosigkeit entgegengestellt habe. Sonst kann man – sonst hätte ich das nicht durchstehen können“, sagt Angela Merkel über die Corona-Krise. Zugleich scheint sie damit ihren Führungsstil in 16 Jahren Kanzlerschaft zu beschreiben.

Wie sehr sich nach diesen 16 Jahren der Blick auf die ehemalige Kanzlerin und ihre Politik unterscheidet, zeigen die weiteren Gesprächspartner des Films. So kommen internationale Politikgrößen wie Barack Obama, Theresa May und Christine Lagarde genauso zu Wort wie Vertreterinnen der „Generation Merkel“ – die in der Zeit ihrer Kanzlerschaft mit Digitalisierung, Migrations- und Klimakrise groß geworden sind – wie Aktivistin Luisa Neubauer, Grünen-Politikerin Aminata Touré und die 16-jährige Carla, die wenige Wochen nach Angela Merkels Amtsantritt geboren wurde.

Angela Merkel hat sich viel Zeit genommen für dieses umfangreiche Porträt. Nach dem Großem Zapfenstreich und vor der Vereidigung ihres Nachfolgers hat sie Torsten Körner zwei ausführliche Interviews gegeben, die letzten ihrer Amtszeit. Dabei lässt sie seltene Einblicke in ihre persönliche Gedankenwelt zu. Der Film zeichnet montageartig die wichtigsten Stationen Merkels nach und zeigt, welche Mentalitätsmuster und historischen Prägekräfte aus der ostdeutschen Physikerin die erste Kanzlerin der Bundesrepublik werden ließen.

Zudem spürt der Film – eine biografisch-politische Spurensuche, die von Templin bis Washington reicht – grundlegenden Fragen nach: War die Kanzlerin eine Stabilitätsgarantin in stürmischen Zeiten oder verantwortet sie politische Stagnation? Wie denkt sie heute über die Flüchtlingssituation 2015? Wie bewertet sie ihre Klimapolitik? Hat sie als Corona-Bekämpferin letztlich versagt?

„Angela Merkel – Im Lauf der Zeit“ ist eine Koproduktion von BROADVIEW Pictures und MDR in Zusammenarbeit mit ARTE, gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW. Die Kamera führte Anne Misselwitz (DoP), Editor ist Martin Schröder, die Musik kommt von Stefan Döring (Die Unbeugsamen). Creative Producer ist Vera Bertram. Produzent ist Emmy-Preisträger Leopold Hoesch (Die Unbeugsamen, Schwarze Adler, Angela Merkel: Die Unerwartete). Die Redaktion hatten beim MDR Dr. Ulrich Brochhagen und bei ARTE Peter Gottschalk.

Die Sendetermine

„Angela Merkel – Im Lauf der Zeit“ – ab 20. Februar online first in den Mediatheken bei ARTE und ARD, am Dienstag, 22. Februar 2022, 20.15 Uhr bei ARTE, am Sonntag, 27. Februar 2022, 21.45 Uhr im Ersten sowie am Sonntag, 6. März 2022, 20.15 Uhr im MDR.

Hinweise für Journalistinnen und Journalisten:

Weitere Informationen zur Dokumentation finden Sie im Online-Pressedossier unter www.mdr.de/s/merkel

Honorarfreie Fotos bei ardfoto.de.

Der Film steht im Vorführraum (https://presse.daserste.de/video/vorfuehrraum/index.html) zur Rezension bereit.

Pressekontakt:
Philipp Graf, boxfish films, Tel.: (0176) 84 34 79 44, [email protected]
Marion Sippel, ARTE Deutschland, Tel.: (07221) 93 69 44, E-Mail: [email protected]
Gabriele Dasch, ARTE G.E.I.E., Tel.: +33 3 90 14 21 56, E-Mail: [email protected]
Birgit Friedrich, MDR, Tel.: (0341) 3 00 6545, E-Mail: [email protected]
Original-Content von: ARD Das Erste, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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