Berlinale 2022: rbb mit Koproduktion „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ von Andreas Dresen im Wettbewerb – sieben weitere rbb-Koproduktionen im Festivalprogramm

Berlin (ots) –

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) ist mit acht Filmen im Programm der 72. Internationalen Filmfestspiele Berlin (10. bis 20. Februar) vertreten. Die rbb-Koproduktion „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ von Andreas Dresen läuft im Wettbewerb. Das Drama um die türkische Hausfrau Rabiye Kurnaz, die um die Freilassung ihres Sohnes Murat aus dem Gefangenenlager Guantanamo kämpft, feiert bei der Berlinale seine Weltpremiere.

rbb-Intendantin Patricia Schlesinger: „Der rbb ist in diesem Jahr mit einer Vielfalt an Koproduktionen in ganz unterschiedlichen Sektionen des Festivalprogramms der Berlinale vertreten – darunter zwei Nachwuchsfilme der LEUCHTSTOFF-Initiative. Ganz besonders freut uns, dass wir mit der Koproduktion ‚Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush‘ am Wettbewerb teilnehmen. Der Film von Regisseur Andreas Dresen und Drehbuchautorin Laila Stieler über den unerschütterlichen Kampf einer Mutter um die Freiheit ihres Sohnes aus Guantanamo ist eine Ode an die Menschlichkeit.“

Darüber hinaus laufen sieben weitere Koproduktionen des rbb im Programm der Berlinale.

Panorama

Annika Pinske stellt ihren Debütfilm „Alle reden übers Wetter“ in der Sektion Panorama vor. Der Film erzählt von der Philosophiedoktorandin Clara, der beim Besuch ihrer Mutter in der mecklenburgischen Provinz bewusst wird, wie weit sie sich auf der Suche nach einem selbstbestimmten Leben von ihren Wurzeln entfernt hat. Ebenfalls im Panorama zu sehen, ist „Bettina“ von Lutz Pehnert, ein Dokumentarfilm über den biografischen und künstlerischen Werdegang der außergewöhnlichen Liedermacherin Bettina Wegner.

Auch Regisseur Cem Kaya stellt seinen Dokumentarfilm „Ask, Mark ve Ölüm“ („Liebe, D-Mark und Tod“) im Panorama vor. Er erzählt die Geschichte der einzigartigen Musik türkischer Gastarbeiter*innen und ihrer Enkelkinder in Deutschland.

Forum

Die rbb-Koproduktion „Europe“ läuft im Forum. Der dokumentarische Spielfilm von Philip Scheffner erzählt die Geschichte von Zohra Hamadi, deren Sommer mit dem Ende ihrer langen Krankengeschichte beginnt. Doch statt endlich ein normales Leben führen zu können, verliert Zohra ihr Aufenthaltsrecht in Frankreich.

Im Forum ist auch „Komm mit mir in das Cinema – Die Gregors“ von Alice Agneskirchner zu sehen. Mit Filmausschnitten, Archivmaterial, nachgestellten Szenen und Interviews gibt das Filmporträt einen tiefen Einblick in die Vita und das Wirken der beiden legendären Filmvermittler*innen Erika und Ulrich Gregor, ohne die es das Berlinale Forum und das Kino Arsenal nicht gäbe.

Perspektive Deutsches Kino

Die rbb-Koproduktion „Wir könnten genauso gut tot sein“, der Abschlussfilm von Natalia Sinelnikova an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, eröffnet die Sektion Perspektive Deutsches Kino. In der Sozialsatire soll ein abgeschirmtes Hochhaus mit Wohlfühleffekt ein Ort der Sicherheit sein, der jenseits der Grenze zum gefährlichen Wald gelegen ist. Doch als der Hund des Hausmeisters verschwindet, verbreitet sich eine irrationale Angst unter den Bewohner*innen, die die Sicherheitsbeauftragte Anna versucht, mit Vernunft in den Griff zu bekommen.

„Alle reden übers Wetter“ und „Wir könnten genauso gut tot sein“ entstanden im Rahmen der Initiative LEUCHTSTOFF von rbb und Medienboard Berlin-Brandenburg, die Kinofilme aus der Region unterstützt.

Berlinale Special

Simon Brückners Dokumentarfilm „Eine deutsche Partei“ feiert seine Premiere beim Berlinale Special. Durch den exklusiven Zugang zu zahlreichen Politiker*innen und Gremien auf allen Ebenen der AfD zeigt der Film Innenansichten der Partei.

Berlinale Series Market

Im Stil einer amerikanischen Polizeiserie erzählt Georg Tschurtschenthaler in der rbb-Koproduktion „REEPERBAHN Special Unit 65“ vom Kampf der ersten deutschen Spezialeinheit, der Fachdirektion 65, gegen das Organisierte Verbrechen im Deutschland der 1980er Jahre. Zentraler Schauplatz der Serie ist das Rotlichtmilieu auf der Reeperbahn in St. Pauli, wo sich ein brutaler Kampf um Geld und Macht entspinnt. Die True-Crime-Serie wird im Rahmen des Berlinale Series Market präsentiert.

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) bei den 72. Internationalen Filmfestspielen Berlin 2022

Auch in diesem Jahr stiftet der rbb den Berlinale Dokumentarfilmpreis, der mit einem Preisgeld in Höhe von 40.000 Euro dotiert ist. Dieses teilen sich Regisseur*innen und Produzent*innen des Preisträgerfilms.

Der rbb berichtet täglich im rbb Fernsehen, in seinen Radio-Programmen und im Internet live vom Festival.

Im „Berlinale-Studio“ begrüßt Knut Elstermann die rbb-Zuschauer*innen aus dem Mediastudio im Berlinale Palast am Potsdamer Platz (10.2., 12.2., 14.2., 16.2. und 19.2.). Zu Gast sind die interessantesten Schauspieler*innen und Kreativen des Festivals. Dazu gibt es das Wichtigste über die Filme und Menschen der Berlinale. 3sat übernimmt das vom rbb produzierte „Berlinale-Studio“.

Zudem überträgt das rbb Fernsehen täglich exklusiv vom 10.2. bis 19.2.2022 nach Mitternacht die „Berlinale-Pressekonferenzen“ vom Tage mit Regisseur*innen und ihren Stars. radioeins-Filmexperte Knut Elstermann moderiert.

Im Ersten sendet der rbb eine Sonderausgabe des ARD-Kulturmagazins „ttt“. Die Reportage „ttt extra – Die Berlinale“ mit Max Moor zeigt am Sonntag, 13. Februar, um 23.15 Uhr die Höhepunkte und Trends des Festivals.

radioeins ist zum 25. Mal Berlinale Radio. rbb|24 berichtet multimedial im Internet auf rbb24.de/berlinale, in der rbb|24-App, auf Instagram, Facebook und Twitter.

Ausführliche Informationen zu den rbb-Koproduktionen finden Sie im rbb-Presseportal: https://www.rbb-online.de/unternehmen/presse/presseinformationen/programm/2022/02/20220210-berlinale-2022.html

Fotos stehen unter www.ard-foto.de zum Abruf.

Pressekontakt:
Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
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Ulrike Herr / Nicola zu Stolberg / Alke Lorenzen
Telefon: (030) 97 99 3 – 12 115
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Quelle: ots

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