Daniel Drepper wird stellvertretender Leiter der Recherchekooperation von NDR, WDR, SZ -Marcus Engert wird Redakteur im Investigativ-Ressort des NDR

Hamburg (ots) –

Stärkung der investigativen Recherche: Daniel Drepper, Chefredakteur des „Ippen-Investigativ“-Teams, wechselt zum 1. April 2022 zur Recherchekooperation von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung. Er übernimmt dort die stellvertretende Leitung. Drepper erhielt in den vergangenen Jahren zahlreiche Auszeichnungen für seine Recherchen unter anderem zu den Themenfeldern Machtmissbrauch und Unrecht in der Arbeitswelt.

Marcus Engert verstärkt das Investigativ-Ressort des NDR als Reporter und Redakteur zum 1. Juni 2022. Derzeit ist er als Senior Reporter gleichzeitig stellvertretender Leiter von „Ippen Investigativ“. Er ist auf die Themen Wirtschaftskriminalität, Betrug, Extremismus und Grundrechte spezialisiert und wie Drepper erfahren in der Arbeit in internationalen Teams.

Katja Marx, NDR Programmdirektorin: „Ich schätze Daniel Drepper und Marcus Engert als herausragende investigative Journalisten. Sie sind international bestens vernetzt und schaffen es, mit digitalen Formaten komplexe Themen verständlich und interessant aufzubereiten. Mit ihrer Erfahrung und Expertise zu hochrelevanten Themenfeldern bieten sie eine ideale Verstärkung für die Recherchekooperation und den NDR“.

Daniel Drepper: „Ich freue mich wahnsinnig darauf, ab April mit den großartigen Reporter*innen bei NDR, WDR und SZ zu arbeiten. Die Recherchekooperation hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass sie reihenweise große Skandale enthüllen und Impact erzeugen kann. Das möchte ich in Zukunft unterstützen und gemeinsam mit den Kolleg*innen weiterentwickeln.“

Marcus Engert: „Der NDR ist ein Leuchtturm in der deutschen Medienlandschaft und steht für klare, saubere, mutige Recherche. Der NDR hat in den vergangenen Jahren konsequent auch in den investigativen Journalismus investiert und ich fühle mich geehrt, diesen Weg ab Sommer unterstützen zu dürfen. Ich freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben und die neuen Kolleg*innen.“

Daniel Drepper, geboren 1986, war in den vergangenen fünf Jahren Chefredakteur von „BuzzFeed News Deutschland“ (später umbenannt in „Ippen Investigativ“). Vor seinem Wechsel zu „BuzzFeed“ hatte Drepper „Correctiv“ mitgegründet, Deutschlands erstes gemeinnütziges Recherchezentrum. Dort arbeitete er drei Jahre lang als Senior Reporter. Drepper ist Vorsitzender des „Netzwerk Recherche“, der Vereinigung investigativer Journalist*innen in Deutschland. Er hat Journalistik in Dortmund und investigativen Journalismus an der Columbia Journalism School in New York City studiert. Für seine Arbeit ist er unter anderem mit dem Wächterpreis, dem Ernst-Schneider-Preis und dem Reporterpreis ausgezeichnet worden. Das „medium magazin“ wählte ihn in den vergangenen Jahren unter anderem zum Chefredakteur des Jahres und gemeinsam mit seinem Team von „Ippen Investigativ“ zum Journalisten des Jahres.

Marcus Engert, geboren 1984, ist Senior Reporter und stellvertretender Chefredakteur von „Ippen Investigativ“ (ehemals „BuzzFeed News Deutschland“). Vor seinem Wechsel zu „BuzzFeed“ hat Engert das Online-Radio und Podcast-Label „detektor.fm“ mitbegründet und war dort als Programmchef tätig. Er hat als freier Autor, Reporter und Rechercheur für verschiedene ARD-Sender, die BBC und die bundesweite Nachrichtenagentur dapd gearbeitet. Er ist im Erzgebirge aufgewachsen und studierte Journalistik, Mittlere und Neuere Geschichte und Germanistik in Leipzig. Für seine Arbeit ist er unter anderem mit dem Deutschen Radiopreis und dem Ernst Schneider Preis auszeichnet worden und absolvierte das Arthur F. Burns Fellowship. Er ist Mitglied im „Netzwerk Recherche“ und in der Hauptjury des Deutschen Reporterpreises.

Die Investigativ-Ressorts von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung arbeiten seit 2014 bei großen nationalen und internationalen Rechercheprojekten zusammen wie zum Beispiel den „Panama Papers“, den „China Cables“ oder der Abhöraffäre „Pegasus“. Geleitet wird die Recherchekooperation derzeit von Georg Mascolo.

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Quelle: ots

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