Das Ende des Patriarchats: „Kroymann“ mit neuer Folgen am 9.12. im Ersten

Bremen (ots) –

Mit der letzten Folge des Jahres schafft die Satirikerin, Sängerin und kritische Beobachterin der Gesellschaft Maren Kroymann noch einmal einen Rundumschlag. Fadenscheinige Entschuldigungen oder Politiker und Politikerinnen spielen da eine Rolle – genauso wie der Klimawandel, dem sie sich auf ganz besondere Weise mit prominenter Unterstützung widmet, und natürlich der vermeintliche Abgesang des Patriarchats.

Zu sehen ist „Kroymann“ (Folge 17) am Donnerstag, 9. Dezember 2021, 23.35-0.05 Uhr, im Ersten. In der ARD Mediathek (http://www.ardmediathek.de/) ist die Folge ab Dienstag, 7. Dezember 2021, 17 Uhr verfügbar. Schon jetzt steht der File steht für akkreditierte Pressevertreterinnen und -vertreter im Vorführraum des Presseservice Das Erste (https://presse.daserste.de/) zur Ansicht bereit.

Natürlich würde der männliche Nachwuchs der Hennen immer noch geschreddert, aber immerhin „gratulieren wir jedem Huhn zur Geburt eines neuen Kükens“. Mit diesem fadenscheinigen Argument wirbt Maren Kroymann als Politikerin für eine Landwirtschaft, die sich das Thema „Tierwohl“ groß auf die Fahnen schreiben will. Der Eindruck, dass die Politik sich einfach nicht um Tier- oder Umweltschutz schert, wird hierbei besonders stark hervorgehoben – nämlich mit dem typisch Kroymannschen Humor.

Dem Konflikt im Klimawandel verleiht Maren Kroymann auf ganz besondere Weise ein Gesicht. Auf dem Flug 2030 in die Zukunft der Welt entfacht sie als Geschäftsfrau eine Debatte an Bord. Denn eigentlich ist das Ziel des Fluges unerreichbar. Aber die Fluggäste wollen davor lieber die Augen verschließen, anstatt Konsequenzen aus der brenzlichen Situation zu ziehen und … na ja … eben nicht zu sterben.

Halbgare Entschuldigungen, wie man sie eigentlich von Politprofis kennt, aber dann beim Weihnachtsessen mit den Eltern erlebt („Ah, der Nichtsnutz und seine anstrengende Freundin sind da! War nicht so gemeint! Frohe Weihnachten! Kommt rein.“) oder der Abgesang auf das Patriarchat (wirklich jetzt?) – die neue Folge „Kroymann“ ist garantiert der beste Rausschmeißer des Jahres.

Maren Kroymann teilt sich wieder mit namenhaften Kolleginnen und Kollegen die Bühne wie Harald Krassnitzer, Dela Dabulamanzi, Martin Brambach, Katharina Marie Schubert, Annabelle Mandeng, Daniel Zillmann, Nilam Farooq, Bastian Reiber, Melodie Wakivuamina, Victor Schefé, Timur Bartels, Leonard Lansink und Camille Dombrowsky. Annette Frier ist auch wieder mit dabei und bildet mit Maren Kroyman das kongeniale Duo, das durch die Sendung führt.

„Kroymann“ gehört zu den erfolgreichsten ARD-Comedyformaten und hat in den letzten Jahren bereits mehrere Preise gewonnen: Zuletzt hat die Sängerin und Satirikerin in einer vielbeachteten Zeremonie den Ehrenpreis des Deutschen Comedypreises überreicht bekommen. 2020 und 2019 hat Kroymann den Deutschen Fernsehpreis gewonnen, den Bayerischen Fernsehpreis 2019, den Grimme-Preis 2019 und 2018, den Studio Hamburg Nachwuchspreis 2018, die Auszeichnung der Deutschen Akademie für Fernsehen 2018 und den Juliane Bartel Medienpreis 2017. Außerdem wurde Maren Kroymann 2019 für ihr Lebenswerk mit der Rose D’Or der European Broadcasting Union (EBU) geehrt.

„Kroymann“ ist in der ARD Mediathek (http://www.ardmediathek.de) abrufbar, weitere Infos sind auch im „Kroymann“-Facebook-Account (https://www.facebook.com/KroymannARD/) und im „Kroymann“-Instagram-Account (https://www.instagram.com/kroymann_ard/) zu finden.

Stab

Produzenten: Matthias Murmann, Philipp Käßbohrer

Producerin: Jule Everts

Produktionsleitung: Lina Kalisch

Head Autor: Sebastian Colley, Claudius Pläging

Autorinnen/Autoren: Maren Kroymann, Jana Fischer, Friedemann Weise, Chris Sommer, Mariella Tripke, Fabienne Hurst, Christian Stöcker, Friedemann Weise, Albert Schrader

Regie: Sophie Averkamp, Nico Berse, Benny Fischer, Sven Nagel

Redaktion: Annette Strelow (Radio Bremen), Andreas Freitag (SWR), Thorsten Pilz (NDR), Leona Frommelt (WDR) und Henning van Lil (Radio Bremen)

Eine Produktion der bildundtonfabrik im Auftrag von Radio Bremen, SWR, NDR und WDR für das Erste 2021.

Die Fotos sind bei ARD Foto (http://www.ardfoto.de) abrufbar.

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Quelle: ots

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