Das Erste / Themenschwerpunkt am 5. Mai 2021 ab 20:15 Uhr / „Goldjungs“ – Filmsatire über die Pleite der Herstatt-Bank

München (ots) – im Anschluss: „Plusminus“ mit Beiträgen zum Wirecard-Skandal und Greensill-Bank

Der Fernsehfilm „Goldjungs“ (WDR/ARD Degeto) lässt die Ereignisse, die zum spektakulären Crash der Herstatt-Bank führten, auf satirische Weise am FilmMittwoch, 5. Mai 2021, um 20:15 Uhr wiederaufleben. Online first ist der Film ab 29. April in der ARD-Mediathek zu sehen.

Juni 1974: Die Kölner Privatbank Herstatt ist insolvent. Die „Goldjungs“ – junge, größenwahnsinnige Devisenhändler um Mick Sommer (Tim Oliver Schultz) – sorgen eigentlich für glänzende Bilanzen. Doch sie verzocken sich mit waghalsigen Dollar-Spekulationen und vernichten damit nicht nur das Vermögen der Bank, sondern auch das Ersparte zahlloser Kleinanleger. Mittendrin Marie Breuer (Michelle Barthel), die junge Frau aus behütetem Elternhaus, die in ihrer ersten Anstellung als Sekretärin in den für sie völlig fremden Kosmos der Privatbank eintritt. Sie erliegt den Verlockungen der „Goldjungs“ und beteiligt sich an riskanten Spekulationen. Bankdirektor Iwan D. Herstatt (Waldemar Kobus) scheint ahnungslos zu sein, Eigentümer Hans Gerling (Martin Brambach) lässt seinen Jugendfreund einfach machen, Ehefrau Irene (Leslie Malton) ist da schon skeptischer.

Dann kommt es zum spektakulären Crash der Bank, zu diesem Zeitpunkt die größte Bankenpleite der deutschen Nachkriegsgeschichte. „Goldjungs“ erzählt mit satirischem Blick vom Untergang des Hauses Herstatt, den Tricksereien des Managements und dem Versagen der Finanzaufsicht.

In weiteren Rollen Ulrich Friedrich Brandhoff, Jan Krauter, Judith Engel und Bettina Stucky.

Das Drehbuch stammt von Eva Zahn und Volker A. Zahn, Regie führte Christoph Schnee.

„Goldjungs“ ist eine Produktion der Zeitsprung Pictures GmbH (Produzent: Michael Souvignier, Till Derenbach) in Kooperation mit G5fiction (Produzent: Uwe Kersken) und in Koproduktion mit dem WDR und der ARD Degeto für die ARD, gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW. Die Redaktion liegt bei Nina Klamroth und Henrike Vieregge (WDR) und Christine Strobl (ARD Degeto).

Im Anschluss beschäftigt sich „Plusminus“ (NDR) mit Konkursen, Stellenstreichungen und mangelnden Renditen bei den Banken, deren Konsolidierungsdruck die Kunden zu spüren bekommen: sowie mit Beiträgen zum Wirecard-Skandal und der Greensill Bank.

Moderation: Pinar Atalay.

Das Presseheft sowie eine Arbeitsfassung des Films „Goldjungs“ stehen für akkreditierte Journalistinnen und Journalisten im Presseservice Das Erste unter https://presse.daserste.de und im Vorführraum des Ersten zur Ansicht bereit. Fotos unter www.ard.foto.de

Pressekontakt:
Agnes Toellner, Presse und Information Das Erste,
E-Mail: [email protected] Fehrenkämper, PR Direkt GmbH
Mobil: 0172 / 92 00 310, E-Mail: [email protected]
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Quelle: ots

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