Die Peterskirche in Erfurt zur BUGA 2021

Erfurt (ots) – Besonders schön und fast schon paradiesisch präsentiert sich die für die Zeit der Bundesgartenschau gestaltete Giebelfassade der Peterskirche auf dem Erfurter Petersberg, einem der beiden Standorte der BUGA 2021. Hier zeigt die Stiftung (https://www.thueringerschloesser.de/) Thüringer Schlösser und Gärten die Schau „Paradiesgärten – Gartenparadiese“ – präsentiert werden, sobald die Corona-Lage eine Öffnung für Besucher erlaubt, Werke der Gartenkunst Thüringens vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert.

In bunten Farben spiegeln am Giebel zwei Motive das Ausstellungsthema wieder: Zu sehen sind Adam und Eva und die heilige Maria, umrahmt von farbenfrohen Blütenranken inmitten des Garten Edens. Die Szene ist aus der Salzburger Missale entnommen und wurde von Berthold Furtmeyr 1478/79 geschaffen.

Die Peterskirche war als dreischiffige romanische Basilika im 12. Jahrhundert für das Benediktinerkloster erbaut worden, so befinden sich noch heute im Inneren der Kirche einige der ältesten Wandmalereien Thüringens. Das Benediktinerkloster beherbergte deutsche Kaiser und Könige – hier kam es im Jahr 1181 zum berühmten Kniefall, wo Kaiser Friedrich Barbarossa Heinrich dem Löwen verzieh.

Im 19. Jahrhundert diente die Peterskirche sowohl den Preußen als auch den Franzosen vorübergehend als Lager und Magazindepot. Seit 1995 ist sie im Besitz der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, die das sakrale Bauwerk aufwendig teilweise saniert hat.

Pressekontakt:
Christine Karpe
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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www.buga2021.de
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Quelle: ots

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