Dreharbeiten zur SWR Kinokoproduktion „Vena“ (AT)

Baden-Baden (ots) –

Debütfilm von Chiara Fleischhacker mit Emma Drogunova

Am 12. September 2022 fiel die erste Klappe für den Dreh zu „Vena“ (AT), dem Diplomfilm von Autorin und Regisseurin Chiara Fleischhacker. In der Hauptrolle spielt Emma Drogunova eine junge Frau, die fürchtet, ihr Kind in Haft zur Welt bringen zu müssen. Daneben stehen Paul Wollin als ihr Freund und Friederike Becht als engagierte Hebamme vor der Kamera von Lisa Jilg. Gedreht wird bis Ende November an 30 Drehtagen in Ludwigsburg, Erfurt und Weimar.

Preis für das Drehbuch

Produziert wird „Vena“ (AT) von der Neue Bioskop Film (Produzenten: Dietmar Güntsche und Martin Rohé) in Koproduktion mit der Filmakademie Baden-Württemberg, SWR (Redaktion: Stefanie Groß, Debüt im Dritten) und HR (Redaktion: Erin Högerle) sowie in Zusammenarbeit mit D-Facto Motion, Maier Bros. und Vantage Film. „Vena“ (AT) wird gefördert von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM), der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG), der Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen (nordmedia), der Thüringer Staatskanzlei (TSK) sowie der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen (KdFS). In weiteren Rollen spielen Barbara Philipp, Liam Ben Ari und Edith Stehfest. Weltkino Filmverleih bringt den Film 2024 in die Kinos. Das Drehbuch wurde bereits mit dem Caligari-Förderpreis 2021 und dem Thomas Strittmatter Preis 2022 ausgezeichnet.

Unerwartete Freundschaft

Jenny (Emma Drogunova) ist von ihrem neuen Freund Bolle (Paul Wollin) ungeplant schwanger. Eigentlich wünscht sie sich eine eigene Familie, doch in ihrer Beziehung entflieht sie ihrer Vergangenheit und alltäglichen Hürden mit Crystal Meth. Als das Jugendamt von Jennys Schwangerschaft erfährt, muss sie sich Unterstützung bei einer Familienhebamme suchen. Da ihr erster Sohn Lucas (Liam Ben Ari) bereits bei ihrer Mutter Renate (Barbara Philipp) aufwächst, hat sie Angst, auch das Sorgerecht für ihr zweites Kind zu verlieren. Das Kennenlernen mit Hebamme Marla (Friederike Becht) ist daher von Skepsis geprägt. Die beiden Frauen sind auf den ersten Blick denkbar unterschiedlich, trotzdem entwickelt sich mit der Zeit eine ungewöhnliche Verbindung zwischen ihnen, die Jenny Perspektive und Selbstsicherheit gibt. Doch die schwierigsten Entscheidungen liegen noch vor ihr.

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Quelle: ots

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