Grimme-Preis für ZDF-Reporterin Katrin Eigendorf / Zwei weitere Preise für Produktionen der ZDF-Familie

Mainz (ots) –

ZDF-Reporterin Katrin Eigendorf erhält den Grimme-Preis für „Besondere Journalistische Leistung“. Das gab die Grimme-Preis-Jury am heutigen Dienstag, 31. Mai 2022, bekannt. Gewürdigt werden Eigendorfs „exzellente Reportagen“ über die Lage der Frauen und Mädchen in Afghanistan im Wettbewerb „Information & Kultur“. Ausgezeichnet wird sie für ihre „auslandsjournal“-Beiträge und zwei 30-minütige Reportagen, die unter anderem die Situation von Frauen und Mädchen im Afghanistan der Taliban im Laufe des Jahres 2021 dokumentieren: Dazu gehören unter anderen „auslandsjournal – die doku: Die Rückkehr der Taliban – Wohin steuert Afghanistan?“ (Erstausstrahlung im ZDF: 21. Juli 2021, Redaktion: Anne Brühl, Katrin Helwich), „Allein unter Taliban – Reise durch ein erschüttertes Land“ (Erstausstrahlung im ZDF: 22. September 2021, Redaktion: Katrin Helwich) und „auslandsjournal – die doku: Im Reich der Taliban (Erstausstrahlung im ZDF: 8. Dezember 2021, Redaktion: Sebastian Ehm). Die gewürdigten Beiträge und Dokumentationen stehen in der ZDFmediathek zur Verfügung. Katrin Eigendorf, die aktuell aus der Ukraine über den russischen Angriffskrieg berichtet, hatte für ihre Afghanistan-Berichterstattung 2021 den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis erhalten.

Ebenfalls im Wettbewerb „Information & Kultur“ wurden die Filme „Schwarze Adler“ und „Oeconomia“ ausgezeichnet.

Autor und Regisseur Torsten Körner erhält einen Grimme-Preis für seinen knapp 100-minütigen Dokumentarfilm „Schwarze Adler“ über die Geschichte schwarzer Fußball-Nationalspielerinnen und -Nationalspieler im weißen DFB-Trikot (Erstausstrahlung im ZDF am 18. Juni 2021, Redaktion: Yorck Polus). Der Film von Broadview Pictures für Amazon Prime Video/ZDF thematisiert den jahrzehntelangen Rassismus, dem Spielerinnen und Spieler von Erwin Kostedde über Jimmy Hartwig bis zu Gerald Asamoah und Steffi Jones in Deutschland ausgesetzt waren und bis heute sind.

Die ZDF/3sat-Koproduktion „Oeconomia“ von Carmen Losmann erhält einen Grimme-Preis für Buch/Regie (Carmen Losmann) und Bildgestaltung (Dirk Lütter). Mit Scharf- und Eigensinn macht sich Losmann daran, den Kapitalismus der Gegenwart in seiner Struktur zu durchleuchten. Die Produktion von Hannes Lang/Mareike Wegener für PETROLIO ist ein Aufklärungsfilm über den Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum, Verschuldung und Vermögenskonzentration. Die Redaktion für ZDF/3sat hat Daniel Schössler. Der Dokumentarfilm wurde am 8. November 2021 in 3sat erstausgestrahlt und ist noch bis zum 8. November 2022 in der 3sat-Mediathek unter www.3sat.de zu sehen.

Die Preisverleihung des Grimme-Instituts findet am Freitag, 26. August 2022, in Marl statt. 3sat zeigt am selben Abend die Preisverleihung ab 22.25 Uhr in seinem Programm. Es moderiert Jo Schück.

Der Grimme-Preis zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für Fernsehsendungen in Deutschland und wurde erstmals 1964 vergeben.

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Quelle: ots

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