Hörbuch-Tipp: „Fairy Tale“ von Stephen King – Spannendes Fantasy-Märchen vom Meister des Horrors

Berlin (ots) –

Anmoderationsvorschlag: „Fairy Tale“ oder auf Deutsch „Märchen“: So heißt der neue Roman von Stephen King, dem Meister des Horrors. Wie es dazu kam, hat er folgendermaßen begründet: „Ich wollte über eine andere Welt schreiben, eine Märchenwelt, und ich wollte die Seiten mit Abenteuern (und ein wenig Romanze) füllen.“ Und das ist ihm auch fabelhaft gelungen, meint Jessica Martin in ihrem aktuellen Hörbuch-Tipp.

Sprecherin: Der siebzehnjährige Charlie hat ein schweres Leben. Seine Mutter starb bei einem Verkehrsunfall, als er drei war:

O-Ton 1 (Fairy Tale, 19 Sek.): Sicher weiß ich nur, dass die Schnauze des Kastenwagens sie schließlich an eine Strebe auf der dem Zip Mart zugewandten Brückenseite presste. In meinem Geldbeutel steckt ein Bild von uns beiden. Sie trägt mich auf der Hüfte, eine meiner Hände ist in ihrem Haar vergraben. Sie hatte wunderschöne Haare.

Sprecherin: Danach wurde sein Vater zum Alkoholiker und Charlies Leben zur Hölle. Bis ihm dann eines Tages ein mysteriöser Nachbar auf dem Sterbebett offenbart, dass es in seinem Schuppen einen geheimen Zugang in eine andere, fantastische Welt gibt.

O-Ton 2 (Fairy Tale, 22 Sek.): Mehr als fünfzig Meter tief ist der Weltenbrunnen, und einhundertfünfundachtzig Stufen von verschiedener Höhe führen hinab. Am Ende kommt ein mit Stein verkleideter Tunnel … das heißt, vielleicht sollte man ihn eher als Korridor bezeichnen. Er ist so hoch, dass du hindurchgehen kannst, ohne den Kopf einzuziehen, Charlie. Du hast sogar mehr als genügend Platz.

Sprecherin: Natürlich macht sich der neugierig gewordene Charlie sofort auf den Weg in die Tiefe und traut am Ende des langen Tunnels seinen Augen nicht.

O-Ton 3 (Fairy Tale, 24 Sek.): Als ich zum Horizont blickte, sah ich die Silhouette einer großen Stadt. In den am höchsten aufragenden Türmen spiegelte sich matt das Tageslicht, als wären sie aus Glas. Aus grünem Glas. Ich hatte den Zauberer von Oz gelesen und den Film gesehen, und ich erkannte eine Smaragdstadt, wenn ich eine vor mir hatte.

Sprecherin: Doch der Schein trügt, denn mächtige Kreaturen treiben dort ihr Unwesen und halten Prinzessin Leah, die rechtmäßige Gebieterin des fantastischen Märchenreichs, gefangen. Und genau die soll Charlie auf Wunsch der unterdrückten Einwohner nun von ihrem grausamen Leiden befreien.

O-Ton 4 (Fairy Tale, 23 Sek.): Aber wie sollte ich einer Prinzessin ohne Mund helfen? In einem Märchen wäre dem Prinzen hier etwas Findiges eingefallen. Allerdings war ich kein Prinz, bloß ein junger Bursche, der in eine andere Realität gelangt war, und mir fiel nichts Schlaues ein. Mich beschlich eine dunkle Ahnung, dass weder Prinzessin Leah noch ich die Welt draußen je wiedersehen würden.

Abmoderationsvorschlag: Ob das aber wirklich so kommt oder es nicht doch, wie in den allermeisten Märchen, ein Happy End geben wird – hören Sie nur bei Audible in „Fairy Tales“ von Stephen King. Weitere Infos dazu finden Sie unter www.audible.de/ep/hoerbuch-tipp.

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Quelle: ots

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