Hörbuch-Tipp: „Mrs. Potts‘ Mordclub und der tote Nachbar“ von Robert Thorogood – Resolute Amateurdetektivinnen lösen verworrenen Mord

Berlin (ots) –

Anmoderationsvorschlag: Wenn in der ländlichen Idylle Englands ein Mord passiert, sind – zumindest im Buch – die Amateurdetektive nicht weit, die ungewollt über die Toten stolpern und plötzlich mittendrin stecken. Von ihrer unglaublichen Spürnase und ihrem Talent, sich in aberwitzige Situationen zu bringen, abgesehen, sind die in der Regel ziemlich exzentrisch, nicht auf den Mund gefallen und deshalb auch äußerst liebenswert. Wie Judith Potts zum Beispiel, die man als Miss Marple des 21. Jahrhunderts bezeichnen könnte. In „Mrs. Potts‘ Mordclub und der tote Nachbar“ von „Death in Paradise“-Schöpfer Robert Thorogood nimmt die ältere Lady völlig unerschrocken die Ermittlungen selbst in die Hand. Cosy Crime mit charmanten Figuren, viel Dialogwitz und liebenswürder Skurrilität in unserem Audible-Hörbuch-Tipp von Mario Hattwig.

Sprecher: Im beschaulichen Marlow fühlt sich die alleinlebende Judith Potts pudelwohl. Mit ihren 77 Jahren arbeitet sie ab und an noch als Redakteurin für Kreuzworträtsel. Meistens genießt sie aber ihren Ruhestand, ihren Whiskey am Abend und ihren täglichen Ausflug zum Nacktbaden an die Themse.

O-Ton 1 (Mrs. Potts‘ Mordclub, 21 Sek.): Jeden Abend, bei Regen wie bei Sonnenschein, zog sie sich nackt aus, wickelte sich in den Umhang und verließ ihr Haus, wobei ihr ein herrlicher Schauer über den Rücken lief, weil sie etwas so Ungezogenes tat. Sie stieg in ein Paar uralte Gummistiefel und schritt durch das kniehohe Gras – wusch, wusch, wusch – zu ihrem Bootshaus.

Sprecher: Dieses Leben wird völlig auf den Kopf gestellt, als Judith Zeugin des Mordes an ihrem Nachbarn wird und die Leiche noch vor dem Eintreffen der Polizei verschwindet. Niemand will sie ernstnehmen. Aber nicht mit Judith! Kurzerhand nimmt sie die Ermittlungen in die Hand. Ganz ungefährlich ist das natürlich nicht.

O-Ton 2 (Mrs. Potts‘ Mordclub, 20 Sek.): Was um alles in der Welt hatte sie sich bloß dabei gedacht? Sie hatte gerade am helllichten Tag einen Mann herausgefordert, der vielleicht ein Mörder war! Bei dem Gedanken daran empfand sie unwillkürlich einen köstlichen Nervenkitzel. Immerhin hatte ihr die Begegnung einige wichtige Erkenntnisse gebracht.

Sprecher: Und während sie ihren Spuren nachgeht, lernt Judith die Hundesitterin Suzie kennen, und – auf sehr unkonventionelle Weise – die etwas neurotische Becks, die sich in einem Schrank in der Kirche versteckt, als sie Judiths Schritte hört.

O-Ton 3 (Mrs. Potts‘ Mordclub, 31 Sek.): „Sie sind die Gattin des Pfarrers?“, fragte Judith erfreut. „Ich fürchte, ja“, sagte Becks und lächelte verlegen. „Irgendjemand muss das ja erledigen. Macht es Ihnen etwas aus, wenn ich aus dem Schrank steige?“ „Nein, bitte.“ Für beide war es eine unangenehme Situation. Es gab keine allgemeingültige Etikette dafür, wie zwei gutbürgerliche Frauen ihre Unterhaltung fortsetzten, wenn eine von ihnen sich gerade in einem Schrank versteckt und die andere sie gefunden hatte.

Sprecher: Doch das ist schnell überwunden. Becks wirkt zwar etwas altmodisch – wie Judith und Suzie auch hat sie aber großen Spaß an Regelbrüchen. Fortan ermittelt das Damentrio gemeinsam als „Marlow Murder Club“ in diesem ziemlich verworrenen Mordfall.

Abmoderationsvorschlag: Eine exzentrische ältere Frau, eine Hundesitterin und Mutter, die immer sagt, was sie denkt und eine Pfarrersfrau, die – wie ihre Mitstreiterinnen auch – einen Mords Spaß an Regelbrüchen hat. Sie alle haben ihre ebenso liebenswerten wie skurrilen Eigenheiten und Sprecherin Christine Prayon lässt jede einzelne von ihnen lebendig werden. „Mrs. Potts‘ Mordclub und der tote Nachbar“ gibt’s ungekürzt ab sofort nur bei Audible zum Download. Mehr Infos dazu finden Sie unter www.audible.de/ep/hoerbuch-tipp.

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Quelle: ots

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