„Jenny und die Roma-Kinder“: MDR begleitet über zehn Jahre die Arbeit einer Deutschen in Rumänien

Leipzig (ots) –

Zum Internationalen Tag der Roma (8. April) zeigt der MDR die Doku-Serie „Jenny und die Roma-Kinder“ exklusiv in der ARD Mediathek. Die fünfteilige Serie begleitet Jenny Rasche aus Sachsen-Anhalt, die in Rumänien als „Mutter Teresa der Roma-Kinder“ bekannt ist und für ihr Engagement mit dem European Women Award 2021 geehrt wurde. Zu sehen ab 7. April für ein Jahr in der ARD Mediathek und am 14. April, um 22.40 Uhr als 60-minütige Fassung im MDR-Fernsehen.

Vor über zehn Jahren entdeckte die heute 38-jährige Jenny Rasche bei einer Rumänienreise eine Roma-Siedlung. Dort hausten Menschen in Blechhüten, teilweise in Erdlöchern – ohne Strom, ohne fließend Wasser. Ein Slum mitten in Europa, versteckt hinter einem Bergdorf nahe Sibiu (Hermannstadt). Schockiert von diesem Elend beschloss Jenny, zu helfen.

Zu Hause in Stapelburg (Sachsen-Anhalt) gründet sie einen Verein und sammelte Kleidung, Decken, Medikamente, Lebensmittel und Geld für die Roma. 2007 zieht sie mit ihrem Mann und ihren Kindern nach Rumänien. Sie will die Hilfsgüter vor Ort selbst verteilen. Jenny konzentriert sich vor allem auf die Kinder – und gründet eine Schule. 2015 schaffen die ersten ihren Schulabschluss. Sie können nicht nur schreiben und rechnen, sie begreifen auch, dass sie ihr Leben selbst organisieren müssen.

Zehn Jahre begleitete Antje Schneider mit ihrem Kamerateam den ungewöhnlichen Weg einer ungewöhnlichen Frau.

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Quelle: ots

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