Kirchliche Sendungen am Wochenende und zum Reformationstag und zu Allerheiligen im Ersten

München (ots) –

„Das Wort zum Sonntag“, am Samstag, 29. Oktober 2022, um 23:45 Uhr spricht Pfarrer Benedikt Welter aus Saarbrücken.

Sein Thema:“Unablässig beten – nicht nachlassen“. Das ist ein Wort von Jesus. Was das heißen kann, hat Pfarrer Benedikt Welter in einem Treffpunkt für Wohnungslose kennengelernt und erzählt davon im „Wort zum Sonntag“ am 29. Oktober um 23:45 Uhr nach den Tagesthemen im Ersten. Im Treffpunkt arbeiten Menschen, die nicht müde werden, sich für andere einzusetzen, auch wenn es manchmal vergeblich erscheint. Nicht müde werden am Menschen, wach bleiben für den Menschen – das ist unablässiges Gebet.

Die „Wort zum Sonntag“-Sonntag“-Sendung kann unter www.DasErste.de/wort nachgelesen oder als Video-Podcast sowie am jeweiligen Tag nach 18:00 Uhr in der ARD-Mediathek angesehen werden.

Redaktion: Barbara Lessel-Waschbüsch (SR)

Montag, 31. Oktober 2022, um 10:00 Uhr

Evangelischer Gottesdienst zum Reformationsfest

aus der Stadtkirche St. Michael in Jena

Sie fällt einem nicht als erste ein, wenn man an die Orte der Reformation denkt. Aber auch St. Michael in Jena ist eine Kirche der Reformation. Nicht nur weil die Grabplatte Martin Luthers in diesem Gotteshaus ihren Platz gefunden hat. Mehrfach hat Luther auf seinen Reisen in Jena Halt gemacht und hier gepredigt. Dabei ging es damals auch darum, im Eifer des reformatorischen Aufbruchs ein Maß zu finden. Der Gottesdienst am Reformationstag in diesem Jahr fragt nach der rechten Balance zwischen Veränderung und Bewahrung in den Umbrüchen unserer Zeit.

Film von Anne Gänsicke

Redaktion:

Diese Sendung ist nach der Ausstrahlung ein Jahr lang in der ARD Mediathek verfügbar.

Dienstag, 1. November 2022, um 10:00 Uhr

Katholischer Gottesdienst zu Allerheiligen

aus der Herz-Jesu-Kirche in München

Kardinal Reinhard Marx feiert in der Pfarrei Herz Jesu in München-Neuhausen das Hochfest Allerheiligen. In der modernen Herz Jesu Kirche, einer gelungenen Synthese aus Glas und Stahl, finden sich keine Statuen oder Bilder von Heiligen. Die Architektur und das Kunstprogramm der Kirche stehen ganz im Dienst der gottesdienstlichen Zeichen und Handlungen.

Die Verbindung der Lebenden und der Toten, die „Gemeinschaft der Heiligen“, kommt dadurch zum Ausdruck, dass alle im Zeichen des Kreuzes feiern, das durch die fünf Wundmale Christi im Boden der Kirche abgebildet ist. An diesen Wundmalen werden auch die Fürbitten gesprochen. In der Erzähl- und Gebetsgemeinschaft wird so das Fest „Allerheiligen“ lebendig.

Unter der musikalischen Leitung von Robert Grasl wird die „Son of God Mass“ des britischen Komponisten James Whitbourn für Chor, Saxophon und Orgel aufgeführt.

Diese Sendung ist nach der Ausstrahlung ein Jahr lang in der ARD Mediathek v

Redaktion: Andrea Kammhuber (BR)

Dienstag, 1. November 2022, um 23:40 Uhr

Echtes Leben: Einsamer Tod – Wenn der Staat beerdigen muss

Ein Hausarzt benachrichtigt die Polizei. Seit Wochen hat Michael L. seine Medikamente nicht abgeholt. Auch die Nachbarn haben den älteren Herrn von gegenüber lange nicht gesehen. Als Beamte die Wohnungstür öffnen, finden sie seinen Leichnam. Drei Wochen lang bemerkte keiner, dass der 63-Jährige tot in seiner Wohnung lag.

Damit beginnt für Bianca Heggen vom Ordnungsamt so etwas wie ein kleiner Krimi: Zehn Tage hat sie Zeit, Verwandte von Herrn L. zu finden. So lange darf es dauern, bis ein Leichnam bestattet oder eingeäschert sein muss. „Man hat gar keine Vorstellung davon, wie viele Menschen keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie haben und einsam sterben“, erzählt die Aachenerin. Für eine würdige Beisetzung kümmert sich in Aachen ein ungewöhnliches Projekt aus Kirche, Ordnungs- und Friedhofsamt. Mit dem Ziel, einsam Verstorbenen die letzte Ehre

Film von Viktor Apfelbacher und Thomas Rosenberg

Redaktion: Claudia Heiss (WDR)

Mittwoch, 2. November 2022, um 23:20 Uhr

Echtes Leben: Wo ist Familie Blach? Eine unbequeme Suche

Als die Stralsunderin Friederike Fechner gemeinsam mit ihrem Mann 2012 ein historisches Giebelhaus kauft, ahnt sie nicht, worauf sie sich einlassen wird: Die Frage: „Wer hat einmal in diesen alten Mauern gelebt?“ wird zu einer jahrelangen Suche. Fast zu einer Sucht – und vor allem: einem Wahrnehmen von Verdrängtem. Dabei gerät Friederike Fechner immer tiefer in den Sog deutscher Geschichte. Beschämend, aufwühlend, tränenreich. Und am Ende der weltweiten Suche steht ein kleines Happy End.

Redaktion: Birgit Müller (NDR)

Diese Sendungen sind nach der Ausstrahlung ein Jahr lang in der ARD Mediathek verfügbar.

Pressekontakt:
ARD-Programmdirektion, Presse und Information ,
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Quelle: ots

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