MDRfragt: jetzt mit 50.000 Mitgliedern – für Dialog, Teilhabe und Vielfalt

Leipzig (ots) –

„Ihre Stimme zählt!“ – so das Versprechen von MDRfragt. Das Meinungsbarometer des MDR ermöglicht Teilhabe und macht Meinungspluralismus in Mitteldeutschland sichtbar. Vor zwei Jahren gestartet, sind nun mehr als 50.000 Menschen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aktiv angemeldet. Über Online-Befragungen bringen sie regelmäßig ihre Lebenswirklichkeiten und Stimmen in die MDR-Programme ein. Das Angebot ist in dieser Form einzigartig in Deutschland.

Innerhalb von zwei Jahren hat MDRfragt 99 Befragungen an die Teilnehmenden verschickt. Und diese Möglichkeit der Beteiligung an gesellschaftlich relevanten Fragen und Debatten wird von den Menschen geschätzt, wie die hohen Rücklaufquoten belegen. Die bislang höchste Beteiligung gab es mit mehr als 32.000 Teilnahmen bei einer Befragung im Januar 2022 zu Corona-Protesten und Impfpflicht. Die Ergebnisse und Stimmungen, Kommentare und Geschichten werden regelmäßig als Beiträge in verschiedenen MDR-Formaten aufgegriffen – über alle Redaktionen und Ausspielwege hinweg – in TV, Radio und Online. Anregungen und Hinweise aus den Befragungen heraus führen zudem zu vielen weiteren MDR-Recherchen. MDRfragt ist daher auch ein wichtiges Instrument, um Vielfalt in einer polarisierten Gesellschaft sichtbar zu machen und Pluralismus zu organisieren.

Karola Wille, MDR-Intendantin:

„Mit MDRfragt geben wir den Menschen in unserem Sendegebiet – auch und gerade den sonst vielleicht eher leisen Stimmen – eine aktive Rolle im Programm. Partizipation, Dialog und Gemeinschaft sind Grundprinzipien des MDR als modernem öffentlich-rechtlichen Medienhaus – und genau dafür steht MDRfragt beispielhaft. Wir sind stolz auf die erreichte Zahl an Teilnehmenden, denn sie zeigt, dass die Menschen dem MDR vertrauen und unser Angebot schätzen.“

Torsten Peuker, MDR-Chefredakteur:

„MDRfragt ist weit mehr als ein Stimmungsbild der mitteldeutschen Gesellschaft in Zahlen und Diagrammen. Wir kommen durch die Kommentare, die uns die Mitglieder in den Befragungen schreiben, ganz nah an die Lebenswirklichkeit der Menschen in unserer Region heran. So können wir als Journalistinnen und Journalisten einerseits die persönlichen Geschichten unserer MDRfragt-Mitglieder erzählen, aber andererseits auch politisch Verantwortliche direkt mit dieser Vielzahl von Meinungen konfrontieren.“ Chefredakteur Torsten Peuker war es auch, der die Idee für das MDR-Meinungsbarometer auf den Weg brachte.

Das ist MDRfragt

MDRfragt ist eine Online-Plattform für Befragungen, zu der sich fortlaufend Einwohnerinnen und Einwohner aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen registrieren können. Seit dem Start im Januar 2020 ist die Mitgliederzahl konstant gewachsen auf derzeit mehr als 50.000. Mit den Befragungsergebnissen und den Geschichten der Teilnehmenden wurden 2021 mehr als neun Sendestunden in TV und Hörfunk gefüllt sowie mehr als 200 Online-Beiträge und App-Inhalte veröffentlicht. Die Befragungsergebnisse sind nicht repräsentativ, werden jedoch nach statistischen Kriterien gewichtet und wissenschaftlich begleitet. Das Projekt, auf diese Weise in Dialog mit dem Publikum zu treten, ist einzigartig in der ARD.

Noch mehr Details zu MDRfragt und alle bisherigen Befragungsergebnisse finden Sie hier: www.mdrfragt.de

Pressekontakt:
MDR, Presse und Information, Tel.: (0341) 3 00 64 55, E-Mail: [email protected], Twitter: @MDRpresse
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Quelle: ots

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