Preisregen für ZDF/ARTE-Produktionen: Goldene Palme und weitere Preise in Cannes

Mainz (ots) –

Die Jury des 75. Festival de Cannes präsentierte unter dem Vorsitz des französischen Schauspielers Vincent Lindon die Gewinner unter den 21 Wettbewerbsfilmen und den anderen Festivalsektionen. Die Goldene Palme wie auch zahlreiche weitere Preise gingen an Koproduktionen von ZDF/ARTE.

Regisseur Ruben Östlund gewann seine zweite Goldene Palme für „Triangle of Sadness“ (Redaktion: Alexander Bohr, Holger Stern), eine grelle Farce über das dekadente Leben der Reichen und Schönen. Der Film erzählt von dem Influencer-Pärchen Carl und Yaya, das einen gesponserten Urlaub auf einer Luxusyacht verbringt. Doch der Seegang, der dauerbetrunkene Kapitän, ein enthemmter Oligarch aus der ehemaligen Sowjetunion und ein Piratenkommando ruinieren die Ferien und stellen alle Machtstrukturen auf den Kopf.

Dem gesamten Ton-Team des Films, angeführt von Andréas Franck, Bent Holm, Jacob Ilgner und Jonas Rudels wurde zudem noch die technische Auszeichnung des „Prix CST de l’artiste-technicien“ verliehen. Zusätzlich ging der Hauptpreis der AFCAE – Association française des cinémas d’art et d’essai an „Triangle of Sadness“.

Der Preis für die beste Schauspielerin ging an Zar Amir-Ebrahimi, die in Ali Abbasis Spielfilm „Holy Spider“ (Redaktion: Holger Stern) eine investigative Reporterin spielt, die einem Serienkiller auf die Spur kommt. Der Film erzählt basierend auf einem historischen Fall von einem Prostituierten-mörder in der heiligen Stadt Mashhad im Iran. Während die Polizei nur halbherzig an der Aufklärung der Mordserie arbeitet, setzt die Journalistin ihr Leben aufs Spiel, um den „Spinnenkiller“ zu fassen. Als der Schuldige vor Gericht steht, muss sie mit Entsetzen erkennen, dass seine Taten von weiten Teilen der Gesellschaft begrüßt werden.

In der Festival-Sektion „Un Certain Regard“ wurden mit dem Preis für die beste Darstellung zwei ZDF/ARTE-Koproduktionen ausgezeichnet. In dem Spielfilm „Corsage“ (Regie: Marie Kreutzer, Redaktion: Alexander Bohr, Simon Ofenloch) überzeugte Schauspielerin Vicky Krieps als vierzigjährige Kaiserin Elisabeth von Österreich, die mit ihrem öffentlichen „Sisi“-Bildnis hadert. In „Harka“ (Regie: Lotfy Nathan, Redaktion: Doris Hepp) brilliert Schauspieler Adam Bessa in einer Geschichte, die an die Zeit erinnert, als ein junger Straßenhändler namens Mohamed Bouazizi in Tunesien eine Protestwelle in der gesamten arabischen Welt ins Rollen brachte.

In der „Semaine de la Critique“ erhielt die ZDF/ARTE-Koproduktion „The Woodcutter Story“ (Redaktion: Holger Stern) den Verleiherpreis der Gan-Stiftung, den „Prix Fondation Gan à la Diffusion“. Den französischen Verleih des Films von Mikko Myllylahti, einer surrealen Geschichte über die seltsame Natur der menschlichen Existenz und das Baumfällen in Finnland, übernimmt Urban Distribution.

Die Sendedaten der genannten prämierten Filme auf ARTE stehen noch nicht fest.

„Triangle of Sadness“
von Ruben Ӧstlund (Schweden/Deutschland/Frankreich/Großbritannien 2022)
ZDF/ARTE France Cinéma, Plattform Produktion, Coproduction Office, Essential Film, SVT, Imperative Entertainment

„Holy Spider“
von Ali Abbasi (Dänemark/Deutschland/Schweden/Frankreich 2022)
ZDF/ARTE France Cinéma, Profile Picture, One Two Films, Why Not Productions

„Corsage“
von Marie Kreutzer (Österreich/Luxemburg/Deutschland/Frankreich 2022)
ZDF/ARTE France Cinéma, Film AG Samsa Film, Komplizen Film, Kazak Productions, ORF

„Harka – Aufruhr“
von Lotfy Nathan (Frankreich/Luxemburg/Tunesien/Belgien/Deutschland 2022)
ZDF/ARTE, Cinenovo, Anonymos Content, Kodiak Pictures, Detailfilm

„Metsurin tarina“ (The Woodcutter Story)
von Mikko Myllylahti (Finnland/Dänemark/Niederlande/Deutschland 2022)
ZDF/ARTE, Aamu Film, Beofilm, Keplerfilm, Achtung Panda!

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Quelle: ots

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