Sechs MDR-Produktionen für Grimme-Preis nominiert

Leipzig (ots) –

Der Mitteldeutsche Rundfunk freut sich über sechs Nominierungen für den 58. Grimme-Preis. Mit „Hoyerswerda ‘91“ und „DNA des Ostens“ sind u.a. zwei MDR-Produktionen in der Kategorie Information & Kultur nominiert. Weitere Nominierungen gibt es in den Kategorien Fiktion sowie Kinder & Jugend. Wer gewonnen hat, wird am 31.5. bekanntgegeben. Die Preisverleihung erfolgt am 26.8.

Hier die MDR-Nominierungen auf einen Blick:

Kategorie Information & Kultur:

Geschichte im Ersten: „Hoyerswerda ’91 – Eine Stadt, die Gewalt und ihre Aufarbeitung“ (Schulz/Wendelmann Film für MDR)

– „Wer wir sind – Die DNA des Ostens“ (Hoferichter & Jacobs Film und Fernsehproduktion für MDR)

Kategorie Fiktion:

– Spezial für Murmel Clausen und Andreas Pflüger für „Tatort – Der feine Geist“ (MadeFor Film für MDR/ARD Degeto)

Kategorie Kinder & Jugend:

– „Schau in meine Welt! Stacy – Mein Leben in der Kinder-WG“ (Andrea Gentsch Filmproduktionen für MDR)
– „Seepferdchen“ (Filmakademie Baden-Württemberg für MDR)
– Spezial für 1.000 Folgen „Schloss Einstein“ (Saxonia Media für MDR/KiKA)

Informationen zu den Produktionen und Ko-Produktionen:

Der Film „Hoyerswerda ’91 – Eine Stadt, die Gewalt und ihre Aufarbeitung“ von Christian Hans Schulz und Nils Werner rekonstruiert die Chronik der Ereignisse vom September 1991, als eine stetig wachsende Menge aus Bürgern und Neonazis eine ganze Woche lang das Wohnheim von DDR-Vertragsarbeitern aus Mosambik und Vietnam belagerte. Zum anderen geht er mit dem Blick von heute und der Perspektive vieler Beteiligter auf den Umgang mit dem Fanal bis ins Heute ein.

Buch/Regie: Nils Werner, Christian Hans Schulz; Redaktion: Anais Roth (MDR)

Der Film wurde innerhalb der Reihe „Geschichte im Ersten“ am 30. August 2021 erstausgestrahlt.

https://www.mdr.de/video/mdr-videos/d/video-hoyerswerda-einundneunzig100.html

Nominiert ist außerdem die 90-minütige Dokumentation „Wer wir sind – Die DNA des Ostens“. Eine Generation, die im vereinten Deutschland aufgewachsen ist, sucht ihre Identität zwischen Ost und West. Die Sendung befasst sich mit der Prägung, der Vererbung und der Wahrnehmung des deutschen Ostens nach der Jahrtausendwende. Die TV-Dokumentation ist Teil des crossmedialen Projektes „Die DNA des Ostens“, das aus verschiedenen Elementen wie u.a. einem interaktiven Online Projekt und einer zehnteiligen Doku-Reihe in der ARD-Mediathek besteht.

Regie: Lutz Pehnert; Redaktion: Silke Heinz;

Erstveröffentlichung: ARD-Mediathek, 26. September 2021

https://ots.de/CqjG23

In der Kategorie Fiktion geht eine Spezial-Nominierung an Murmel Clausen und Andreas Pflüger (Drehbuch) für den stetigen und finalen Bruch mit dem Format „Tatort“ für „Tatort – Der feine Geist“.

Buch: Murmel Clausen Regie: Mira Thiel Redaktion: Denise Langenhan (MDR), Jana Brandt (MDR), Birgit Titze (ARD Degeto)

Drei Nominierungen in Kategorie Kinder & Jugend

Innerhalb der Doku-Reihe „Schau in meine Welt!“ wurde die Folge „Stacy – Mein Leben in der Kinder-WG“ nominiert: In Stacys WG ist immer etwas los. Hier kochen alle gemeinsam, studieren Tänze ein, unternehmen Ausflüge und sind füreinander da. Wie alle Kinder hier, kann auch Stacy zurzeit nicht bei ihren Eltern leben. Die Wohngemeinschaft ist für sie mittlerweile wie eine Ersatzfamilie geworden. Jetzt freut sich die Vierzehnjährige auf ihre erste eigene kleine Wohnung innerhalb der Wohngruppe.

Buch/Regie: Andrea Gentsch; Redaktion: Anke Gerstel

Erstveröffentlichung: KiKA, 24. Oktober 2021

Der Kurzfilm „Seepferdchen“ kann ebenso auf einen Grimme-Preis hoffen. Im Mittelpunkt der 15-minütigen Doku steht Hanan, eine junge Jesidin aus dem Nordirak, die 2015 mit ihrer Familie über das Mittelmeer in einem Schlauchboot nach Deutschland floh. Damals konnte Hanan nicht schwimmen. Heute gibt sie anderen Kindern Schwimmunterricht. In der Alltäglichkeit eines Schwimmkurses ringt sie in „Seepferdchen“ leise mit ihren furchterregenden Erinnerungen an das Mittelmeer.

Buch/Regie: Nele Dehnenkamp; Redaktion: Daniela Adomat

Erstveröffentlichung: MDR, 21. Dezember 2021

Die erfolgreiche Kinder- und Jugendserie „Schloss Einstein“ ist für 1.000 Folgen auch mit einer Spezialnominierung im Rennen. Die Serie begeistert seit 1998 mit Geschichten aus dem Leben der Schüler im Internat Schloss Einstein.

Redaktion: Anke Lindemann (MDR); Nicole Schneider (MDR)

Fotos stehen Ihnen unter www.ardfoto.de honorarfrei zur Verfügung.

Pressekontakt:
MDR, Presse und Information, Bianca Hopp, Tel.: (0341) 3 00 64 32, E-Mail: [email protected]
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Quelle: ots

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