T.C. Boyle: „Ich habe einen guten Schlaf, weil ich ein reines Gewissen habe“

Hamburg (ots) –

Für Schriftsteller T.C. Boyle ist der Schlüssel zu einem glücklichen Leben, „die Nacht durchzuschlafen“. Er selbst könne das, dank seines „reinen Gewissens“. Im Interview mit dem ZEITmagazin Mann erklärt er: „Man kann nicht schreiben, wenn man nicht klar im Kopf ist. Deshalb habe ich all die verrückten Dinge, die ich in meiner Jugend gemacht habe, aufgegeben“. Seine Eltern waren beide Alkoholiker und sind früh gestorben, er selbst hat Heroin genommen. Gerade noch rechtzeitig habe er diese Sucht aber mit einer anderen ersetzen können: Dem Schreiben. „Es ist eine gesunde Sucht“, sagt der 73-Jährige. Das Schreiben habe ihn am Leben gehalten.

Der Grund, warum so viele Menschen dem Alkoholismus und Drogen verfallen? Laut Boyle ist es die Bedeutungslosigkeit des eigenen Lebens: „Wir wissen nicht, was das eigentliche Geheimnis ist. Und dann sind wir tot“, sagt der US-Amerikaner im Gespräch mit Christoph Amend, Editorial Director des ZEITmagazin. „Man muss versuchen, eine Bedeutung für das eigene Leben zu finden und ich tue das durch meine Arbeit.“

Die aktuelle Ausgabe ZEITmagazin Mann mit dem Titel „T.C. Boyle – Der Schriftsteller über Klimawandel, Drogen und 48 Jahre Ehe“ erscheint am 15. März im Handel. Sie ist auch hier (https://shop.zeit.de/sortiment/buecher/die-zeit-magazine/zeitmagazin-mann/6953/zeitmagazin-mann-1/22) erhältlich.

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Quelle: ots

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