WELT-Nachrichtensender mit RIAS-Medienpreis 2022 ausgezeichnet / TV-Chefredakteur Jan Philipp Burgard gewinnt Grand Prize für Reportage „Leben und Sterben am 11. September – eine Familiengeschichte“

Berlin (ots) –

Der „Grand Prize“ des RIAS Medienpreises 2022 geht an Jan Philipp Burgard, Chefredakteur des Nachrichtensenders WELT, für die Reportage „Leben und Sterben am 11. September – eine Familiengeschichte“. Dies hat die RIAS Berlin Kommission am Montag, den 7. März bekanntgegeben. Er wird auf einer Gala am 2. Juni 2022 in Berlin verliehen.

Die Reportage wurde am 4. September 2021 auf dem Nachrichtensender WELT im Rahmen eines Themenspezials zum 20. Jahrestag der Anschläge auf das World Trade Center in New York zum ersten Mal ausgestrahlt. Sie erzählt die Geschichte des Deutschen Sebastian Gorki, der mit nur 27 Jahren bei den Anschlägen in New York starb sowie die seiner Eltern, seiner Frau und des damals noch ungeborenen Sohnes.

Die deutsch-amerikanische Jury (Michael Gargiulo / WNBC TV / New York, Anja Heyde / ZDF / MDR / Berlin / Magdeburg, Helge Fuhst / ARD / Hamburg, Yami Virgin / Fox 29 / San Antonio, Texas, Christian Wilp / NTV / RTL / Berlin) begründet die Entscheidung für die Vergabe so:

„Leben und Sterben am 11. September“ ist die bewegende transatlantische Geschichte zweier deutsch-amerikanischer Familien, die auch 20 Jahre nach den Terroranschlägen auf beiden Seiten des Atlantiks versuchen, den schrecklichen Verlust eines Menschen zu überwinden, der sie verbindet – während sie ihr Leben mit Hoffnung im Herzen weiterführen. Ein junger Investmentbanker aus Deutschland war unter den Menschen, die am 11. September 2001 auf tragische Weise ums Leben kamen. Seine amerikanische Verlobte war mit dem gemeinsamen Kind schwanger. Der Journalist Jan Philipp Burgard nimmt die Zuschauer mit auf eine emotionale Reise, bei der die Verlobte des Bankers zum ersten Mal seit 20 Jahren zu der gemeinsamen New-Yorker-Wohnung zurückkehrt. Ihr 20-jähriger Sohn spricht mit bewegenden Worten über das Aufwachsen ohne seinen deutschen Vater, den er nie kennenlernen durfte. Auch die Eltern des Bankers in Deutschland kommen zu Wort – immer noch tief betroffen von dem Verlust. Die aufschlussreiche und zugleich einfühlsame Darstellung einer Familie, die in Amerika und Deutschland verankert ist, ist eine herausragende Geschichte und erinnert daran, dass auch Deutsche und andere Ausländer unter den Opfern des 11. September waren.“

Über den RIAS Medienpreis:

Der RIAS Medienpreis soll nach eigenen Angaben helfen, „die Vielfalt im transatlantischen Dialog zu stärken und im deutsch-amerikanischen Verhältnis das Interesse aneinander zu vertiefen … Mit dem RIAS Medienpreis werden Journalistinnen und Journalisten ausgezeichnet, die außergewöhnliche Ideen zu transatlantischen bzw. beiderseits des Atlantiks interessierenden Themen qualitativ hochwertig umgesetzt haben.“ Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Claus Kleber, Tom Buhrow, Peter Kloeppel und Ingo Zamperoni.

Für Jan Philipp Burgard ist dies bereits der zweite RIAS Medienpreis. 2018 erhielt er für die Reportage „Alaska im Klimawandel – Wo Eis und Hoffnung schmelzen“ für den Sender Phoenix die Auszeichnung.

„Leben und Sterben am 11. September – eine Familiengeschichte“ ist zum Nachsehen in der WELT Mediathek (https://www.welt.de/mediathek/) und der TV-App verfügbar.

Pressekontakt:
Solveig Zilly
Kommunikation WELT und N24 Doku
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Quelle: ots

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