Wenig Einkommen trotz Millionenklicks? – MDR-Webserie „exactly“ über das Streaming-Geschäft von Spotify und Co.

Leipzig (ots) –

Wie funktioniert eigentlich der Streaming-Markt? Wer profitiert von den Ausschüttungsmodellen und wieviel Geld kommt bei den Künstlerinnen und Künstlern an. Die MDR-Webserie „exactly“ hat in ihrer aktuellen Folge den Newcomer Shelter Boy aus Leipzig und die noch unbekannte Musikerin Emma Philine dazu befragt. Die neue Folge ist ab 6. Juni, 10.00 Uhr in der ARD Mediathek und ab 17.00 Uhr auf YouTube zu sehen.

Seit fast 15 Jahren bietet der Streamingdienst Spotify in Deutschland Musik an. Ein lohnenswerter Markt, der das Musiknutzungsverhalten der Konsumenten und Konsumentinnen nachhaltig verändert hat. Denn mittlerweile streamt jeder Zweite in Deutschland Musik, jeder Vierte sogar über eine kostenpflichtige Premium-Version eines Streaming-Anbieters. Während die Umsatzzahlen von Spotify kontinuierlich steigen, stellt sich die Frage, was denn am Ende davon bei den Musikerinnen und Musikern ankommt. Um diese zu beantworten trifft „exactly“ in der neuen Folge „Das Geschäft von Spotify, Amazon und Apple Music: So wenig verdienen Newcomer beim Streaming“ u.a. den musikalischen Hoffnungsträger Shelter Boy aus Leipzig und spricht mit Brancheninsidern über die vielfach kritisierten Vergütungsmodelle.

Jüngst hat die ARD Shelter Boy, der eigentlich Simon heißt, auf ihre renommierte New Music Liste gesetzt. Sein Song „Tides“ wurde bei Spotify bereits 4 Millionen Mal gehört und er spielt dieses Jahr Konzerte in Deutschland, Österreich, Schweiz und Großbritannien. Trotzdem muss Simon weiterhin in einer Bar jobben – er verdient kaum etwas mit seiner Musik, hält sich mit Nebenjobs über Wasser und wohnt in einer WG.

Und Shelter Boy ist kein Einzelfall, nur die ganz Großen können von den Vergütungen der Streaming-Dienstleister leben.

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