Werkstattblicke und Zukunftsformate: Das „ARD Perspective Lab“ auf der re:publica

Berlin (ots) –

Wie funktioniert nutzer:innenzentrierte Format- und Produktentwicklung? Wie wird der Anspruch „audience first“ in der DNA des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verankert? Und was macht die Nutzer:innen der Zukunft aus? Diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich vom 8.-10. Juni 2022 das „ARD Perspective Lab“ (https://re-publica.com/de/partner/ard) auf der re:publica an einem eigenen Stand – präsentiert vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und dem Westdeutschen Rundfunk (WDR).

Unter dem Label „Meet the Makers“ geben Content- und Programm-Macher:innen aus der ganzen ARD Einblicke in ihre Arbeit und beantworten Fragen. Das Standprogramm (https://re-publica.com/de/standprogramm?field_date_value=All&has_partner=1245) umfasst mehr als 20 Angebote. Thema in den Talk- und Workshop-Formaten sind unter anderem die laufenden Innovationsprozesse bei der tagesschau, die neue interaktive Voice-App mit der Maus, das digitale Dialog-Format „Mix-Talk“, Ideen für regionales Podcasting und die Audiothek. Außerdem: Eine Sneak Preview der Social VR Experience „München 72“, neue digitale Angebote vom KiKA und die Rap-Musical-Reihe „Hype“, die von ganz viel Improvisation lebt.

Im Userlab geht es an allen drei Tagen um Formatentwicklung im Prozess. Hier können Prototypen und neue Anwendungen getestet werden: Zum Beispiel die „Tatort Gaming Experience“, ein standortbezogenes, mobiles Rätsel-Game, außerdem das Zukunfts-Tarot für regionalen Journalismus „Anno 2072“, das Instagram- und TikTok-Skater:innen-Format „poppie_mag“ und WozNIU, ein News-Format primär für die junge, Gaming-affine Zielgruppe.

Im Namen der ARD laden rbb und WDR außerdem zu Panels und Lightning Talks ein. Beim Panel „Haltungsfragen – können Journalist:innen völlig neutral sein?“ diskutieren Melanie Amann (Chefredaktion Der Spiegel), Matthias Deiß (stellv. Leiter ARD-Hauptstadtstudio), Daniel Drepper (Investigativjournalist) und Marieke Reimann (Zweite Chefredakteurin SWR).

WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn und Lisa Zauner, Leiterin des WDR Innovation Hub, sprechen beim Panel „Öffentlich, rechtlich, digital“ darüber, wie der öffentlich-rechtliche Informations- und Bildungsauftrag ins Digitale übersetzt wird.

In den Lightning-Talks geht es um „Social Media und Resilienz in Krisenzeiten“, das Projekt „Digitale Stolpersteine gegen das Vergessen“ und „ARD Mediathek: So denken wir das Programm von übermorgen“.

Auch die neun „Gewinner:innen des ersten Ideenwettbewerbs „ARD Kultur Creators“ werden auf der re:publica am 9. Juni live bekannt gegeben. Künstler:innen konnten kreative Ideen aus allen Kunstgattungen einreichen, die besten werden über die ARD Mediathek, ARD Audiothek, Drittplattformen sowie ein eigenes Portal publiziert.

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Quelle: ots

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