ZDFinfo-Dokureihe über „Macht und Mythos“ der SS

Mainz (ots) –

Die SS war eine der elementarsten Stützen der NS-Diktatur. Sie war verantwortlich für die Verfolgung von Regimegegnern, brutale Kriegsverbrechen und nicht zuletzt die Durchführung des Holocaust. Die sechsteilige ZDFinfo-Dokureihe „Die SS – Macht und Mythos“, Sonntag, 27. Februar 2022, ab 20.15 Uhr zeigt das menschenverachtende Weltbild der SS und wie hunderttausende Deutsche zu Tätern wurden. Die Filme von Gabriele Rose, Alexander Hogh und Carsten Binsack sind bereits jetzt in der ZDFmediathek verfügbar.

Die erste Folge „Terror“ (20.15 Uhr) von Gabriele Rose zeigt den Aufstieg der SS von einer unbedeutenden Wachtruppe zu Hitlers wichtigstem Machtinstrument. Kein Bereich im NS-Staat blieb unberührt: SS-Chef Heinrich Himmler dehnte den Einfluss auf Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur aus.

Die zweite Folge von Gabriele Rose widmet sich „Himmler“ (21.00 Uhr). Seine Ideen zur Stärkung der „arischen Rasse“ für ein großgermanisches Reich führten zu Massenmord und millionenfachem Leid. Die Dokumentation nutzt neue Quellen wie den Dienstkalender des SS-Chefs, um seine Motive offenzulegen. Skrupelloser Vollstrecker des Holocaust war Reinhard Heydrich. Mit seiner Person beschäftigt sich die dritte Folge „Heydrich“ (21.45 Uhr) von Alexander Hogh.

Folge vier von Gabriele Rose fragt nach der Rolle der Waffen-SS im „Krieg“ (22.30 Uhr). Von der Propaganda zur militärischen Elite stilisiert stehen die SS-Soldaten für unzählige Kriegsverbrechen. Die fünfte Folge „Totenkopf“ (23.15 Uhr) von Carsten Binsack beschäftigt sich mit den SS-Totenkopfverbänden. In ihrer Zuständigkeit lagen die Konzentrationslager und später die Vernichtungslager. Sie waren verantwortlich für den Massenmord an Juden aus ganz Europa und anderer von den Nationalsozialisten verfolgten Personengruppen.

Nach 1945 entziehen sich die meisten SS-Täter ihrer Verantwortung. In der sechsten Folge von Carsten Binsack geht es um die „Täterjagd“ (0.00 Uhr). Die Dokumentation zeigt, warum die Aufklärung von NS-Verbrechen erst Ende der 1950er-Jahre ernsthaft begann.

Ansprechpartnerin: Dr. Birgit-Nicole Krebs, Telefon: 030 – 2099-1096;
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Fotos sind erhältlich über ZDF-Kommunikation, Telefon: 06131 – 70 – 16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/ssmachtundmyth

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Quelle: ots

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