Aus rbbKultur wird radio3: Neues Programm beginnt am 2. April / „radio3 am Morgen“ startet mit Jörg Thadeusz

Berlin (ots) –

Klare Struktur, kuratierte Musikvielfalt, mehr Raum für Gespräch und Information rund um Kultur, Wissenschaft und Politik: So startet „radio3“ vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) am 2. April 2024 und löst „rbbKultur“ ab. Erste hörbare Veränderung der programmlichen Neuausrichtung ist „radio3 am Morgen“ von 6.00 bis 10.00 Uhr. Hier moderieren Jörg Thadeusz, Anja Herzog, Katja Weber und Frank Meyer im Wechsel. Mit einem deutlich vergrößerten Wortanteil verschaffen sie den aktuellen Debatten aus Kultur und Gesellschaft zu Tagesbeginn zusätzliches Gehör.

Dorothee Hackenberg, Programmchefin radio3 und radioeins: „Mit dem Neuaufschlag wollen wir ein regionales und weltoffenes Feuilleton anbieten und damit noch mehr Hörerinnen und Hörer in Berlin und Brandenburg für unser Programm gewinnen. Dabei setzen wir auf Qualität in Musik und Wort, auf Persönlichkeiten in der Moderation sowie auf Kulturkompetenz und Kulturgenuss. Wir senden weiterhin viele hochkarätige Konzertereignisse, gern auch live. Features, Lesungen, Hörspiele und Podcasts bleiben im Programm von radio3 ebenso unverzichtbar.“

radio3 am Morgen

Montags bis samstags von 06.00 bis 10.00 Uhr blickt „radio3 am Morgen“ auf Kulturereignisse und -diskussionen der Region. Gemeinsam mit Studiogästen beleuchten Thadeusz, Herzog, Weber und Meyer ausführlich Themen der Stunde und des Tages. Autorinnen und Autoren berichten über Theater- und Opernpremieren, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Mit den „Klassiksplits“ liefert Carolin Pirich hintergründige Geschichten zur Entstehung klassischer Kompositionen. Elisabetta Gaddoni schaut in der Rubrik „Esskultur“ auf das, was wir essen – aus kulturgeschichtlicher Perspektive. Ebenfalls regelmäßig im Programm: Kunst- und Meisterwerke aus der Region, radiophon in Szene gesetzt. „Kultur kompakt“ schließlich bietet jeweils zur halben Stunde die wichtigsten kulturellen Neuigkeiten und Veranstaltungstipps. Jörg Thadeusz übernimmt die Moderation von „radio3 am Morgen“ in der ersten Sendewoche. Als Gäste begrüßt er u. a. die Soziologin Jutta Allmendinger sowie den Schriftsteller und Kinderarzt Jakob Hein.

Jörg Thadeusz, radio3-Moderator: „Wir können und werden über alles sprechen. Aber dabei die Möglichkeit aufscheinen lassen, dass sogenannter ‚Klartext‘ auch nur eine Meinung von vielen ist. Und mit ‚Ist doch wahr‘ zwar eine zeitgemäße Empörung, aber nicht unbedingt ein kluger Gedanke beginnt. Es soll was los sein im Morgen auf radio3, und darauf freue ich mich.“

Klassische Musik bleibt Markenkern

radio3 strukturiert das Programm musikalisch klarer als bisher: Die Klassik bleibt Dreh- und Angelpunkt des Programms und ist in festen Programmstrecken verlässlich im Angebot. In den aktuellen Strecken am Morgen und am Nachmittag ist sie journalistisches Thema, von 10.00 bis 16.00 Uhr und ab 19.00 Uhr spielt sie die uneingeschränkte Hauptrolle. Fester Bestandteil des Programmschemas sind die Sendungen „Klassik bis Zwei“ (10.00 bis 14.00 Uhr), die Spezialsendungen „Meine Musik“ (14.00 bis 16.00 Uhr) sowie die Konzertübertragungen am Abend. Weitergeführt werden beispielsweise auch die bewährten Musiksendungen „Blindverkostung“ mit Christian Detig und Gästen sowie „Schrammek und Käther“, in Zukunft auch mit Publikum. Am 8. Mai 2024 gibt es erstmals eine „Blindverkostung“ mit Publikum im Studio 14. Ein anspruchsvoll kuratierter Musikmix prägt die Aktualität in den Sendungen am Morgen und am Nachmittag – starke Stimmen, herausragende Musikerinnen und Musiker, spannende Neu- und Wiederentdeckungen.

Für schnelle Orientierung im Programm von radio3 sorgt Schauspieler und Synchronsprecher Matthias Scherwenikas. Er ist die Stimme des neuen Sound Designs und spricht feste Wortelemente wie Sendungs- und Stunden-Opener oder Nachrichten-Jingles. Komponist des Soundlayouts ist Sven Helbig, der bekannt ist für grenzüberschreitende Werke, in denen er elektronische Musik mit Orchester-, Chor- und Kammermusik verbindet.

Im Laufe der kommenden Monate setzt die Redaktion die Weiterentwicklung einzelner Formate und Sendestrecken fort.

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