Radikale Relevanz: ARD stellt dokumentarische Highlights 2024 vor / Der „ARD TopDocs – Branchentreff“ in Berlin

München (ots) –

Zum elften Mal traf sich am gestrigen Mittwoch das Who is who der deutschen Dokumentarfilmszene beim „ARD TopDocs – Branchentreff“ in Berlin. Vorgestellt wurden die dokumentarischen Highlights des Programms 2024. Außerdem gab es spannende Einblicke in die Doku-Arbeit der ARD. Rund 250 Vertreterinnen und Vertreter der Branche diskutierten die richtungsweisenden Themen des dokumentarischen Genres. Der Abend stand unter dem Motto „Radikale Relevanz“.

Oliver Köhr, ARD-Chefredakteur und stellv. ARD-Programmdirektor:
„Dokumentationen zählen zum Herzstück der ARD. Für die Nutzerinnen und Nutzer der ARD Mediathek sind sie sogar das Informations-Genre Nummer eins. Reportagen und Dokus greifen relevante Themen der Zeit auf und stellen unbequeme Fragen. Aber Dokus können so viel mehr: Sie bleiben nicht an der Oberfläche, sondern lassen uns tief in ein Thema eintauchen. Sie liefern nicht nur Fakten, sondern vor allem Hintergründe, einzigartige Einblicke und kommen Menschen wirklich nah. 2024 können wir unserem Publikum im Ersten und in der ARD Mediathek eine Vielfalt an spannenden Dokumentationen zeigen. Und die Ideen für erstklassige neue Projekte sprudeln in bewegten Zeiten mehr denn je – davon hat mich der konstruktive und kreative Austausch auf unserem Branchentreff überzeugt.“

Der „ARD TopDocs – Branchentreff“ fand erneut beim rbb, im historischen Haus des Rundfunks in der Berliner Masurenallee statt. Hausherrin und rbb-Intendantin Ulrike Demmer:
„Während der Berlinale herrscht eine ganz besondere Stimmung in der Stadt. Wir freuen uns, die Macherinnen und Macher von Dokus in diesem Rahmen im Haus des Rundfunks zu begrüßen und mit ‚TopDocs‘ ein Forum für den Austausch zu bieten. Die ARD ist eine Top-Adresse für Dokumentationen, das unterstreichen wir mit diesem Abend.“

In der Keynote sprach Antje Boehmert (DOCDAYS Productions und Sektionsleitung Produktion bei der AG Dok) aus Sicht einer Produzentin über radikale Relevanz.

Oliver Köhr, ARD-Chefredakteur und stellv. ARD-Programmdirektor, und Thomas Hinrichs, ARD-Doku-Koordinator,gaben einen Einblick in die Programmplanung und die relevanten Projekte 2024. Schwerpunkte will die ARD mit mindestens vier Premium-Dokus für Das Erste und die Mediathek sowie crossmedialen Thementagen setzen. Beispiele sind der ARD-Thementag „Medizin von morgen“ mit der gleichnamigen Dokumentation mit Eckart von Hirschhausen am 9. April sowie ein weiterer rund um die Fußball-EM in Deutschland am 5. Juni.

2024 – Das Jahr der Ereignisse

2024 ist ein Jahr der Ereignisse – politisch wie sportlich. Mit Wahlen in Ostdeutschland, Europa und den USA werden national wie international Weichen gestellt. Zum Superwahljahr 2024 plant die ARD u. a. drei Presenter-Dokus für die Primetime: „Europa unter Druck“ (WDR) mit Markus Preiß, „Machen wir unsere Demokratie kaputt?“ (NDR/rbb) mit Jessy Wellmer und „Wirklich noch einmal Trump?“ (NDR) mit Ingo Zamperoni.

Das Sportjahr 2024 würdigt die ARD nicht nur mit umfangreicher Live-Berichterstattung von den Wettkämpfen, sondern auch mit mehreren Dokus: Esther Sedlaczek macht sich auf die Suche nach einem „Sommermärchen 2.0“ in Deutschland. ARD-Korrespondentin Sabine Rau erzählt von den Vorbereitungen für „Olympia in Paris“ (WDR), Hajo Seppelt beleuchtet das Thema Doping bei Olympia und die Mediathek-Reihe „Generation F“(WDR/NDR/SWR)begleitet Sportlerinnen in einer Olympia-Edition auf ihrem Weg zu den Spielen.

„In guter Verfassung?“ (SWR) fragen Sandra Maischberger und Frank Bräutigamin einer Dokumentationzu 75 Jahre Grundgesetz. Und „Operation D-Day“ (NDR) blickt anlässlich des 80. Jahrestages zurück auf die Landung der Allierten in der Normandie während des Zweiten Weltkriegs.

Tatort Natur

Die Schauspielerin Maria Furtwängler präsentiert „Tatort Natur“ (NDR), eine Dokumentation zum Thema Insekten- und Artenschutz. Darin begibt sich die engagierte Insektenschützerin und Imkerin auf eine Spurensuche, warum Bienen und Wildinsekten so rasend schnell verschwinden.

Dokumentarische Highlights für die ARD Mediathek

Mit ihren Dokuserien in der Mediathek will die ARD vor allem jüngere Zielgruppen ansprechen: Als dokumentarisches Highlights für das Streaming-Publikum stellten Jonas Schlatterbeck (Head of Content ARD Mediathek und Leiter Programmplanung) und Franka Fischer (Drive Beta) die neue Factual-Entertainment-Serie „My Roots“ (SWR/NDR) vor. Sie begleitet vier Protagonist:innen auf der Suche nach ihren verschwundenen oder unbekannten Vätern und Müttern – dem fehlenden Puzzleteil ihrer Identität.

Der Dokumentarfilm „Vom Ende der Endlichkeit“ (WDR/NDR/SWR/BR/rbb in Kooperation mit arte) handelt von der Entwicklung der künstlichen Intelligenz, die es Trauernden ermöglichen soll, mit ihren verstorbenen Liebsten zu kommunizieren. Kann der Traum von der Unsterblichkeit so Wirklichkeit werden? Dazu diskutierten auf dem Podium die beiden Regisseure und Buchautoren Hans Block und Moritz Riesewieck sowie Produzent Christian Beetz (Gebrüder Beetz Filmproduktion).

Die Veranstaltung ARD TopDocs – Der Branchentreff 2024 wurde moderiert von Siham El-Maimouni, bekannt als Moderatorin des ARD-Kulturmagazins „ttt“.

Mehr Informationen zur Veranstaltung, zu Dokus in der ARD sowie alle Trailer zu den Highlights 2024 finden Sie unter: www.daserste.de/topdocs

Pressekontakt:
ARD-Programmdirektion/Presse und Information
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Quelle: ots

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